Konvent der Fachschaften
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Open Access

Der Konvent der Fachschaften der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München hat am 20. Juni 2012 beschlossen:

  1. Die Ergebnisse öffentlich finanzierter Forschung sollen so publiziert werden, dass sie öffentlich zugänglich sind. Dies kann vor allem durch sogenannte „Open-Access“-Journale geschehen.
  2. Wissenschaftliche Urheber*innen sollen nach der kommerziellen Erstveröffentlichung ihre Verwertungsrechte zur nicht kommerziellen Nutzung wiederbekommen.

Begründung

Großverlage erwirtschaften immer höhere Renditen mit der Publikation von Forschungsergebnissen, die durch öffentliche Mittel finanziert wurden. Die Rechte, diese Publikationen und damit die Forschungsergebnisse zu nutzen, wird dann z.B. von den Universitäten erworben - wieder mit öffentlichen Mitteln in nicht unerheblichem Umfang. Außerdem werden die Zeitschriften häufig nur in Bündeln verkauft, was die Verträge noch teurer macht. Auch bei wissenschaftlichen Buchveröffentlichungen wird ein erheblicher Teil des Gewinns durch die Verlage abgegriffen. Gegen diese Praxis soll sich die Positionierung richten. Es kommt momentan Bewegung in dieses Gebiet und man will diese Zustände nicht mehr dulden.